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SEO · 28. Juli 2026

Landing Pages die konvertieren: 10 Elemente die jede Seite braucht

Eine Landing Page hat eine Aufgabe: konvertieren. Die 10 Elemente, die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden – mit konkreten Beispielen für österreichische Unternehmen.

7 min Lesezeit · Sam Geffen

Kurz & Bündig: Eine konvertierende Landing Page braucht zehn Kernelemente: eine ergebnisorientierte Überschrift, präzisen Subtext, ein starkes Hero-Element, Nutzen statt Merkmale, Social Proof, einen einzigen klaren CTA, ein kurzes Formular, Einwandbehandlung, Mobile-Optimierung und DSGVO-konformes Vertrauen. Fehlt auch nur eines davon, sinkt die Conversion Rate messbar.

Schnelle Antwort: Eine Landing Page konvertiert, wenn jedes Element auf eine einzige Handlung ausgerichtet ist. Die wichtigsten Faktoren: Überschrift mit klarem Kundennutzen (nicht Produkt-Features), maximal ein CTA, kurzes Formular (3 Felder reichen), echte Kundenbewertungen und Ladezeit unter 3 Sekunden auf Mobile. Schon diese fünf Punkte verdreifachen die Conversion Rate typischer Unternehmensseiten.

Eine Landing Page ist nicht Ihre Startseite, nicht eine Unterseite Ihrer Website und nicht eine Produktkategorie. Eine Landing Page hat genau eine Aufgabe: den Besucher zu einer spezifischen Handlung zu bewegen. Alles auf der Seite arbeitet auf dieses eine Ziel hin, um Landing Pages zu bauen, die konvertieren. Was ablenkt, wird entfernt.

Das ist das Prinzip – und die folgenden zehn Elemente entscheiden darüber, ob es gelingt.

Element 1: Die Überschrift (H1)

Die Überschrift ist das erste, was ein Besucher liest. Sie hat 5 Sekunden Zeit, um Interesse zu wecken und zu kommunizieren: „Das ist relevant für mich." Eine gute Landing-Page-Überschrift nennt das konkrete Ergebnis, das der Besucher erreicht – nicht die Leistung, die Sie anbieten.

Schwach: „Professionelle Steuerberatung für Unternehmen"
Stark: „Weniger Steuern zahlen – ohne dass Sie mehr Zeit investieren"

Element 2: Der Subtext (Beschreibungszeile)

Ein bis zwei Sätze direkt unter der Überschrift. Sie präzisieren das Versprechen und nennen die Zielgruppe: „Für Wiener GmbHs und EPUs, die ihre Steueroptimierung auslagern wollen."

Element 3: Das Hero-Bild oder -Video

Visuelle Inhalte verarbeitet das Gehirn 60.000-mal schneller als Text. Das Hero-Element auf einer Landing Page sollte:

  • Das Ergebnis oder den Nutzen zeigen (nicht das Produkt/die Leistung an sich)
  • Für Dienstleistungsunternehmen: echte Menschen, reale Projekte, kein Stock-Foto-Lächeln
  • Für SaaS/Software: Screenshot oder Demonstration des Produkts im Einsatz

Element 4: Der Nutzen (nicht die Merkmale)

Merkmale beschreiben, was etwas ist. Nutzen beschreiben, was es für den Kunden bedeutet. Der Unterschied ist entscheidend.

Merkmal Nutzen
24h-Erreichbarkeit Notfälle werden sofort gelöst, nicht erst morgen
20 Jahre Erfahrung Sie profitieren von Wissen, das sonst Jahre dauert zu erwerben
Kostenloses Erstgespräch Sie riskieren nichts, um herauszufinden, ob wir passen

Strukturieren Sie den Nutzen in 3–5 prägnanten Punkten, idealerweise mit kleinen Icons oder Illustrationen.

Element 5: Der Social Proof

Vertrauen lässt sich nicht behaupten – es muss verdient werden. Social Proof-Elemente auf einer Landing Page:

  • Kundenbewertungen: Konkret und mit echten Namen, möglichst mit Foto. Nicht: „Super Service!" Sondern: „Innerhalb von 48 Stunden war das Problem gelöst. Sehr kompetent und verlässlich." – Maria S., Wien 1080
  • Zahlen: „Über 320 zufriedene Kunden in Wien und Niederösterreich"
  • Logos: Bekannte Auftraggeber oder Medien, in denen Sie erwähnt wurden
  • Zertifikate und Mitgliedschaften: WKO, Meisterbrief, ISO-Zertifizierungen

Element 6: Ein einziger klarer CTA

Einer. Nicht drei. Eine Landing Page mit mehreren CTAs konvertiert schlechter als eine mit einem einzigen. Der Button sagt klar, was passiert:

  • „Kostenloses Angebot anfordern"
  • „Beratungsgespräch buchen – kostenlos"
  • „Jetzt starten"

Farbe: kontrastreich zum Rest der Seite. Größe: groß genug, um auf Mobile leicht zu treffen. Position: sichtbar ohne Scrollen und wiederholt weiter unten auf der Seite.

Element 7: Das Formular (kurz halten)

Wenn das Ziel eine Kontaktaufnahme ist, gilt: je kürzer das Formular, desto höher die Conversion Rate. Für die meisten Anfragen genügen:

  • Name
  • E-Mail oder Telefonnummer (eines von beiden, nicht beide Pflichtfelder)
  • Optionales Kommentarfeld

Jedes zusätzliche Pflichtfeld reduziert die Conversion Rate um 10–15 %. Lieferdaten, Unternehmensgröße, Budget – alles kann im ersten Gespräch erfragt werden.

Element 8: Einwandbehandlung

Was hält Besucher davon ab, zu konvertieren? Häufige Einwände und wie Landing Pages sie adressieren:

  • „Ich weiß nicht, was es kostet." → Preisrahmen oder „Kostenloses Angebot, keine Verpflichtung"
  • „Ich brauche Zeit zum Überlegen." → Dringlichkeit schaffen: „Nur 3 Termine diese Woche verfügbar"
  • „Ich weiß nicht, ob das zu mir passt." → Qualifizierendes Kriterium nennen: „Für EPUs und GmbHs mit bis zu 50 Mitarbeitenden"

Element 9: Mobile Optimierung

Mehr als die Hälfte des Traffics kommt auf Mobilgeräten an. Prüfen Sie Ihre Landing Page auf dem Smartphone: Ist die Überschrift lesbar ohne Zoomen? Ist der CTA-Button mit dem Daumen erreichbar? Laden die Bilder schnell?

Element 10: Datenschutz und Vertrauen

DSGVO-Konformität ist in Österreich Pflicht und gleichzeitig ein Vertrauenssignal. Ein kurzer Hinweis unter dem Formular – „Ihre Daten werden vertraulich behandelt und nicht weitergegeben" – reduziert die Hemmschwelle zur Formular-Absendung messbar.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einer Landing Page und einer normalen Website-Seite? Eine Landing Page hat ein einziges Ziel (Formular, Anruf, Kauf) und eliminiert alles Ablenkende. Eine normale Seite bietet Navigation, mehrere Ziele und viele Informationen. Landing Pages konvertieren typischerweise 3–5× besser als allgemeine Website-Seiten.

Wie viele CTAs sollte eine Landing Page haben? Einen. Studien zeigen konsistent, dass mehrere CTAs die Conversion Rate senken, weil Besucher unentschlossen werden. Wiederholen Sie denselben CTA gerne mehrfach auf der Seite – aber immer dieselbe Handlung.

Wie lang sollte eine Landing Page sein? Das hängt vom Preis und der Komplexität des Angebots ab. Günstige, unkomplizierte Angebote → kurze Seite (1–2 Screens). Hochpreisige oder erklärungsbedürftige Angebote → längere Seite mit mehr Social Proof und Einwandbehandlung. Testen Sie beide Varianten.

Wie messe ich, ob meine Landing Page gut konvertiert? Eine Conversion Rate von 2–5 % gilt für die meisten Branchen als gut. Für sehr spezifische, gut qualifizierte Zielgruppen können 10–15 % realistisch sein. Messen Sie mit Google Analytics oder einem ähnlichen Tool.

Muss ich für jede Werbekampagne eine eigene Landing Page haben? Ja – für optimale Ergebnisse. Eine Landing Page, die exakt die Botschaft der Anzeige widerspiegelt (Keyword, Versprechen, Zielgruppe), konvertiert deutlich besser als eine generische Seite.


Eine Landing Page, die alle zehn Elemente konsequent umsetzt, konvertiert typischerweise drei- bis fünfmal so gut wie eine durchschnittliche Website-Seite. Das Team von webflix.at entwickelt Landing Pages für österreichische Unternehmen, die nicht nur gut aussehen, sondern vor allem konvertieren. Jetzt anfragen.

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